REVIEW
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Mad Maks & Sikk "MAKSimale SICKness" veröffentlicht: 2004 / vertrieb: - / label: springstoff rezension von Claus Trophob für www.independentrap.de, 5.2004 |
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ziemlich kranke styles liefern mad maks (texte) und sikk (producer) aus berlin. "maksimale sickness" schreibt eben dann die richtung dss programms des früheren writers auf der einen seite und des musikalischem masterminds auf der anderen seite des mischpults vor, welcher seinerseits sogar schon für chor-leistungen als bass-stimme ausgezeichnet wurde. gesangs-features kommen dann aber doch nicht von ihm (sikk), sondern von einigen weiblichen sängerinnen, die insgesamt überzeugen können und nicht diesen leider viel zu häufigen nervfaktor besitzen, den solche experimente leider allzuoft aufzuweisen wissen. die beats sind meistens (für meinen geschmack) zu synthie und oft etwas leise abgemischt (im ggsatz zu den lyrics), aber insgesamt doch recht überzeugend und gut gemacht, mit rhytmischen experimente und hier und da sogar rock-einflüssen und mächtigen bis ruhigen kulissen. thematisch erinnert mad maks etwas an olli banjo, nur besser! ein bisschen kaka-fetisch, ein bisschen storytelling über geplatzte blinddates, ein bisschen politische wut und szenehass als auch chillige soft-porno-lyrics. insgesamt vielseitig und überzeugend, obwohl für die kränkeren stücke sicher erst die richtige stimmung da sein muss. da wären zb das herausragende "mad maks rennt" nochmal zu erwähnen, welches die story aus ich-perspektive erzählt, wie verzweifelt versucht wird ein blinddate zu retten und der beat immer wieder von langsam nochmal schneller wird. auch "hatschi" ist lustig, was wohl eine verarschung der homophon-styles darstellen soll, die zur zeit im deutschsprachigen rap (v.a. durch savas und eko hervorgerufen) zum trend geworden sind. auf "irgendwo" und "mathematik" geht es ernster zur sache - wenn auch nicht super-deep - wodurch zumindest ein eindruck in die gedankenwelt madmaks' gegeben wird. Zusätzlich können aggressive tracks wie "krieg in berlin" oder "mad in germany" beeindrucken, welche sich durch authentische eindrucksvermittlung gepaart mit gewalt-science-fiction auszeichnen. von der produktion verweise ich vor allem auf die hiddentracks, die mir persönlich durch sample-einsatz musikalisch am besten gefallen. insgesamt viel talent, gute ideen und spannendes werk. musikalisch aber wohl vor allem von denen geliebt, die auf künstliche-erzeugte computer-sounds stehen (auch wenn bei ein paar tracks sogar live-instrumente wie saxophon, schlagzeug und bass für abwechslung sorgen). -> www.springstoff.de ! review (c) by www.independentrap.de |
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